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Das alte Konzept für Musikproduktionen setzte voraus, dass die Tonträgerherstellung (Komposition, Aufzeichnung im Studio, Mixing und Mastering sowie die Vervielfältigung und der Vertrieb) durch den Erlös der verkauften Produktionen finanziert wird.
Es zeichnet sich immer mehr ab, dass diese herkömmliche Vorgehensweise nicht mehr funktioniert. Lieder werden immer mehr aus dem Internet heruntergeladen. Durch diese innovative Möglichkeit spart man sich zumindest schon einmal die Kosten der Vervielfältigung.
Durch kostenpflichtigen Download können im Idealfall die anderen Produktionskosten gedeckt werden.
Nun hat aber die Erfahrung gezeigt, dass Lieder zu einem enormen Anteil überhaupt nicht kostenpflichtig erworben werden, sondern vielfach unter Freunden, Bekannten und darüber hinaus ohne Entrichtung einer Gebühr weitergegeben werden.
Somit sind die Vorteile der digitalen Distribution gleichzeitig die Nachteile.
Das hat uns zu folgenden Überlegungen bewogen:
Warum machen wir Musik?
"Wir singen für Jesus" - das heißt wir möchten durch unsere Musik unseren Gott, Herrn und Erlöser in der Welt groß machen und proklamieren.
Wir möchten Gott die Ehre geben, für ihn singen und ihn anbeten und verherrlichen.
Und das wichtigste:
Wir möchten Menschen, die noch nicht die rettende Botschaft von Jesus gehört haben, das Evangelium durch unsere Lieder weitergeben.
Wir arbeiten nach dem Motto:
Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch. (Matthäus 10,7+8)
Unsere musikalische Arbeit wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen.
Für unsere Audioproduktionen entstehen aber trotzdem nicht unerhebliche Kosten, die aber nicht mehr durch die Verkaufserlöse der Tonträger ausgeglichen werden können.
Um nun nicht nur die Konzerte "umsonst zu geben" sondern auch die produzierten Lieder, sind wir dabei, das herkömmliche Konzept in Teilen zu verwerfen.
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